10% Spende für wohltätige Zwecke - Du wählst, für was wir spenden! Kostenloser Versand in Deutschland!
10% Spende für wohltätige Zwecke - Du wählst, für was wir spenden! Kostenloser Versand in Deutschland!
Warenkorb 0

Seaspiracy: Wie Fischernetze unsere Meere zerstören

Plastik

Eine Netflixdoku berichtet über die erschreckenden Folgen von kommerziellem Fischfang auf unsere Weltmeere sowie den Klimawandel.
Vor einigen Wochen veröffentlichte Netflix die Dokumentation „Seaspiracy“, welche seitdem eine große Aufmerksamkeit an sich zieht und zu einem der meistgesehenen Produktionen des Streaminganbieters wurde. Doch um was geht es genau?
 
Ein Meeresliebhaber begibt sich auf eine aufschlussreiche und zugleich gefährliche Reise, in der er sich auf die Spuren der Fischindustrie und deren Auswirkung auf die Umwelt macht. Er liefert eine Vielzahl an schockierenden und zugleich traurigen Erkenntnissen, die einem unter die Haut gehen und zum Nachdenken anregen.
 
Fischernetze machen den größten Teil des Plastikmülls in den Ozeanen aus
Dass Fischernetze eine große Belastung für die Weltmeere sind, ist ja unlängst klar. Doch eine so große Schuld am Müllproblem hätte ich den „Todesmaschinen“, wie sie im Film genannt werden, nicht zugeschrieben. Über die Hälfte des Ozeanmülls stammt laut der Forscher vom kommerziellen Fischfang. Die Fischernetze sind dabei eine besonders große Gefahr für die Meeresbewohner. Wale, Delfine, Schildkröten und weitere Tiere verfangen sich in den Netzen. Das bedeutet in den meisten Fällen einen besonders qualvollen Tod.
 
Überfischung ist mitverantwortlich für den Klimawandel
Ein Punkt, der mir seither tatsächlich nicht bewusst war. Durch den schwindenden Fischbestand im Ozean verstärkt sich der Klimawandel noch stärker, als es zum Beispiel durch das Abholzen der Waldbestände der Fall ist. Der Ozean und seine Bewohner sind ein riesiger Speicher von Kohlenstoffdioxid. Die Oberfläche der Meere nehmen ständig CO2 aus der Luft auf und speichern diesen. Fische transportieren das CO2 durch ihren natürlichen Tod an den Meeresboden, wo es dann gebunden wird und nicht mehr zurück in den Kreislauf gerät. Je weniger Lebewesen im Meer sind, desto weniger Kohlenstoffdioxid wird aus dem Kreislauf genommen, was für den Klimawandel verheerende Folgen hat.
 
Delfine als größter Konkurrent des kommerziellen Fischfangs
Für Delfinfleisch gibt es keine Nachfrage. Umso verwunderlicher ist es, dass massenweiße Delfinpopulationen ausgerottet werden. Auch dieses Phänomen ist auf die Fischindustrie zurückzuführen. Delfine ernähren sich von anderen Fischen – eben genau jene Fische, hinter denen die Fischer her sind. Die niedlichen Delfine sind also die direkte Konkurrenz der Fischer, weshalb sie einfach sinnlos getötet werden.
 
Kein Verlass auf Nachhaltigkeits-Siegel
Auf Fischverpackungen im Supermarkt sind gelegentlich Nachhaltigkeits-Siegel wie zum Beispiel „Delfinfreundliches Fischen“ zu finden. Doch auch hier ist jede Menge Betrug im Spiel. Sobald der Kapitän eines Fischerbootes behauptet, dass beim Fischfang keine Delfine getötet werden, wird solch ein Siegel ohne Überprüfung vergeben. Diese Siegel sind reines Marketing um höhere Preise zu rechtfertigen – die Art des Fischfangs unterscheidet sich jedoch in keiner Weise vom herkömmlichen Fischfang ohne Siegel.
 
Wie können die heftigen Probleme also gelöst werden? Der Produzent des Films schlägt einen völligen Verzicht auf Fisch vor. Wie stehst Du zu dem Thema? Konsumierst du Fisch? Lass es uns gerne in den Kommentaren wissen.
 
Schau dir „Seaspiracy“ am besten selbst an, um dir dein eigenes Bild zu verschaffen. Teil uns gerne deine Meinung zum Film mit.
 
INFENITY
~for a better tomorrow
Von Luca Bader
 
Bildernachweis:

Älterer Post Neuerer Post


Hinterlasse einen Kommentar