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Todesursache Plastik?!

Plastik

„Kunststoffe bedrohen zunehmend die Meeresökosysteme“ (Umweltbundesamt, 2015). Diese Bedrohung ist nach wie vor eine reale Gefahr für zahlreiche Meeresbewohner-16 Kilogramm Plastik wurden in dem Magen eines Schnabelwals gefunden.

 Der Blogbeitrag Anfang Mai drehte sich bei uns rund um den Netflix Dokumentarfilm „Seaspiracy“. Ein Aspekt beinhaltete dabei die Fischernetze, in denen sich viele Meeresbewohner verfangen und daran ersticken. In diesem Blogbeitrag wollen wir an diese Thematik anschließen, indem wir die Bedrohung der Tierwelt durch Plastik intensiver beleuchten.

 In den letzten Jahren erreichten uns vermehrt Schlagzeilen, die auf das Sterben von Meerestieren durch Plastik aufmerksam machten. Neben dem Verfangen der Tiere in Netzen, Plastiktüten etc. gelangt das Plastik zudem auch in den Magen der Tiere. In Frankreich wurde vor Kurzem ein Schnabelwal tot am Strand aufgefunden. Eine Autopsie lieferte erschreckende Erkenntnisse. Insgesamt ließen sich in der Untersuchung 16 Kilogramm Plastik feststellen. Der Wal habe laut eines Meeresbiologen an einer Parasitenerkrankung gelitten und habe sich deswegen überwiegend an der Meeresoberfläche aufgehalten. Das Plastik war demnach nicht die alleinige Todesursache-alarmierend bleibt dieser Befund aber allemal. Zudem wird davon ausgegangen, dass die sogenannte Dunkelziffer sehr hoch ist, da nicht jedes tote Tier aufgefunden und untersucht wird.

 

Das Plastik bedroht die Tierwelt auf verschiedene Weise. Das Verfangen und Ersticken wurde bereits in unserem letzten Blogbeitrag genannt. Des Weiteren gehen Experten davon aus, dass das kiloweise verschluckte Plastik auch den Tod durch Verhungern herbeiführen kann. Die Tiere empfinden ein Sättigungsgefühl und nehmen nicht mehr genügend Nährstoffe auf, die für sie überlebenswichtig sind. Zudem muss man davon ausgehen, dass Plastik auch Giftstoffe enthält. Ein weiterer Todesgrund könnte sein, dass scharfe Kanten innere Verletzungen hervorrufen.

 Die Bedrohung für die Tierwelt ist sogar noch komplexer. Plastik in den Meeren, da kommen mir Bilder von sichtbaren Plastikansammlungen an der Meeresoberfläche in den Sinn. Ein erheblicher Teil des Problems stellt aber auch das sogenannte Mikroplastik dar. Diese Mikropartikel können damit auch kleinere Meeresorganismen belasten und die Nahrungsaufnahme oder die Verdauung dieser Organismen hemmen. Es hat sich herausgestellt, dass sich auf den Mikropartikeln auch Krankheitserreger und Schadstoffe absetzen.

Schätzungen ergeben, dass 5-13 Millionen Tonnen Plastik jährlich in unseren Meeren landen und damit unsere Umwelt belasten. Die Auswirkungen des Plastikkonsums auf die Tierwelt ist dabei eine Facette eines weitreichenden Problems. Neben Innovationen, die die Meere wieder von dem Plastik befreien sollen und damit unter anderem die Meeresbewohner zu schützen, ist es zudem wichtig, die Mengen an potenziellem Nachschub erheblich zu reduzieren und Alternativen zu Produkten aus Plastik zu schaffen.

 INFENITY

 ~for a better tomorrow

 von L.F.

Quellen:

Bayrischer Rundfunk

unter:

https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/toter-wal-in-frankreich-16-kilo-plastik-im-magen,SX0vtfp (14.05.21)

https://www.br.de/nachrichten/wissen/warum-so-viele-tiere-durch-plastikmuell-im-meer-sterben,RMknbBd (14.05.21)

Umweltbundesamt. Mikroplastik im Meer-wie viel? Woher?

unter: https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/378/dokumente/pm_34_2015_mikroplastik_im_meer_-_wie_viel_-_woher.pdf (14.05.21)

Bildernachweis:

unsplash.com abgerufen am 14.05.2021 von brown and black fish in water photo – Free Water Image on Unsplash

unsplash.com abgerufen am 14.05.2021 von brown and white abstract painting photo – Free Plastic Image on Unsplash


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